Raunacht

Ein Mysterium für Chor, Orchester und Solisten

Eva gewidmet

 

 

Beschreibung

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Hörprobe

  • Inhalt

    Die RAUNACHT – die Tage und Nächte, welche die Mythologie in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag ansiedelt – ist eine Zeit, über sich nachzudenken und neu zu definieren. Altes soll bewertet, Neues begonnen werden.

    Musyl hatte Teile seiner RAUNACHT ursprünglich als Musical zur Weihnachtszeit konzipiert. Als er das Werk im Jänner 2012 fertig stellte, war daraus ein mystisches Oratorium, ein Mysterium, geworden, welches das Thema der RAUNACHT – die Zeit des Wandels vom Alten zum Neuen – an einen sehr drastischen Übergang stellte: die Grenze zwischen Leben und Tod. Doch wer Musyls Musik kennt, weiß, wie schön Traurigkeit klingen kann! Am Ende bleiben Versöhnung und der Glaube an die Menschheit als zentrale Botschaft bestehen.

  • Rezenssionen

    Nach der Uraufführung der RAUNACHT am

    11. Februar 2012 wurde das Werk vom Publikum mit folgenden Worten beschrieben:

    „In seiner Komposition hat Musyl uns durch Landschaften geführt, die man real niemals in so kurzer Zeit durchwandern könnte – durch enge Täler und gefährliche Schluchten und kurz darauf wieder in fast idyllisch beruhigende Landschaften voller Harmonie. Der Bogen spannte sich von romantischer Verklärtheit bis zur fast schmerzhaften Moderne. Jahrhundertmusik!“

    „Die Gefühle, die in der RAUNACHT zum Ausdruck gebracht wurden, sind ebenso wandelbar wie die Musik. Dass tiefste Trauer und Verzweiflung durch Katharsis sich in Hoffnung und Vertrauen ändern lässt, ist eine frohe Botschaft.“

    „Wenn individuelles Schicksal kunstvoll verarbeitet wird, entstehen allgemeingültige Aussagen. Ich kenne niemanden, der nicht während des Konzertes starke Traurigkeit gespürt hat, die sich dann doch wieder auflösen ließ. Dass Musik auch ein Therapeutikum ist, wissen wir oder zumindest spüren wir es in einschneidenden Lebenssituationen . . .“

    „Mit Pathos ausgedrückt, wird die Tonkunst zu Heilkunst, aber sie bleibt dennoch und zuerst Musik. Dass das Konzert zum unvergesslichen Erlebnis wurde, ist vor allem aber den Künstlern*, – Solisten, Chor und Musikern – zu verdanken, die, vom Dirigenten beeindruckend geführt, alle Erlebnistiefen und -höhen mittrugen.“

Solisten: Joseppa (a), Wilfried Zelinka (b)

Oboe: Robert Finster

Klarinette: Corinna Wasserfaller

Saxophon: Richard Winkler

(E-)Klavier, Cembalo: Walter Zink

Chor: mondo musicale

 

m.m. - Orchester:

1. Geige/Konzertmeister: Igmar Jenner

2. Geige: Andreas Semlitsch

Viola: Milan Maksimović

Violoncello: Katja Finsel

Kontrabass: Johannes Kárácsonyi

 

Dirigent: Markus Zwitter

 

Aufnahmeleitung: Prof. Ernst Fischer

01 Incipit (Text: Paul M. Musyl)

02 Bitte  (Text: Christine Busta/Paul M. Musyl )

03 Schutzengel (Text: Paul M. Musyl)

04 Maria (Text: Elisabeth Burmeister)

05 Deesis (Text: Paul M. Musyl)

06 Maro bebus (Text: persische Tradition)

07 Ich bin (Text: Rainer M. Rilke/Paul M. Musyl)

08 Unsagbarkeitsland (Text: Markus Jaroschka/Paul M. Musyl)

09 Nachtreste

10 Löse nun leise (Text eines Sterbenden - anonym/Paul M. Musyl)

11 Hybris (Text: Rainer M. Rilke/Paul M. Musyl)

12 Explicit (Text: Paul M. Musyl/Joseppa)

13 Weine nicht (Text: Paul M. Musyl nach Gedanken der Hopi-Indianer)

14 Gute Nacht/Good night  (Text: Joseppa)

15 Corona